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Basel im Kunst-Rausch

Veröffentlicht am Freitag, 24. September 2021.

Paradiesvögel im Glück: Nach über einem Jahr ohne Kunst-Scheiaweia ist die Art Basel zurück! Vom 24. bis am 26. September nehmen Galerien aus aller Welt von Basel Besitz, um den Schönen und Reichen, den Interessanten und Interessierten die News der internationalen Kunstszene zu präsentieren.

290 Galerien aus 34 Ländern konntest du 2019 an der Art Basel besuchen. Kunst im Wert von etwa 3,5 Milliarden Euro kaufen. Seither hast du bestimmt viel Geld gespart, denn im letzten Jahr wurde unsere Lieblingsmesse wegen duweisstschon abgesagt. Aber hey, jetzt kannst du die Kohle raushauen! Oder – wie die meisten – einfach nur gucken, staunen, schmunzeln und so tun als ob. An die Art geht man ja schliesslich nicht nur der Kunst, sondern auch der Paradiesvögel wegen …

 

Bei David Zwirner zu sehen: Liu Ye, The Red Shoes – For Alber Elbaz, 2005-2006
Bei David Zwirner zu sehen: Liu Ye, The Red Shoes – For Alber Elbaz, 2005-2006 (© Courtesy the artist and David Zwirner)


Dennoch haben sich stolze 272 Galerien aus 33 Ländern angemeldet, um ihre Gemälde, Filme, Fotografien, Installationen und Skulpturen zu präsentieren. Daneben finden Podiumsdiskussionen mit Kunstschaffenden und Kuratoren statt. Im Stadtkino gibt’s ein spezielles Kunst-Filmprogramm inklusive der Möglichkeit, die Kunst- und Filmschaffenden nach der Vorführung vor Ort oder via Zoom kennenzulernen. Natürlich findet auch wieder ein Parcours statt, an dem du an diversen Orten in der Stadt Kunstinstallationen begegnest – gratis, übrigens. Der Eintritt zum Messegelände hingegen ist nicht gratis, der kostet pro Tag 65 Franken. Du musst das Ticket online kaufen – es gibt keinen Ticketverkauf vor Ort. Zudem gibt es pro Tag jeweils nur eine limitierte Anzahl Tickets, du musst im Bestellprozess daher angeben, an welchem Tag du die Messe besuchen willst und vergiss dann bitte dein Covid-Zertifikat und den Ausweis nicht. 

 

Mist oder Kunst? Entscheide selber: «Mudmen» von Augustus Serapinas findest du irgendwo auf dem Parcours.
Mist oder Kunst? Entscheide selber: «Mudmen» von Augustus Serapinas findest du irgendwo auf dem Parcours. (© Courtesy of the Riga International Biennial of Contemporary Art)


Parallel gibt es in der Stadt und der Region natürlich wieder einige spannende Nebenschauplätze. In der Liste geben jüngere Galerien tollen Newcomern eine Plattform. Sie findet in diesem Jahr ebenfalls in einer der Messe-Hallen statt. Auch an der Volta gibt es aufstrebende und etablierte internationale Kunstschaffende zu entdecken. Du findest sie etwas ausserhalb an der Elsässerstrasse. An der Photo Basel schliesslich stellen bekannte und neue Galerien aus dem In- und Ausland fotografische Kunst im Volkshaus aus. Wer sich mehr für Möbel, Licht- und Kunstobjekte interessiert, besucht die Design Miami/Basel, die sich in diesem Jahr mit dem Thema der menschlichen Natur auseinandersetzt – ebenfalls auf dem Messegelände. 

 

Im Volkshaus an der Photo Basel zu sehen: «Chitapo, the Black Siren» von Lisandro Suriel.
Im Volkshaus an der Photo Basel zu sehen: «Chitapo, the Black Siren» von Lisandro Suriel. (© Image courtesy of the artist and Chrysalid Gallery, Rotterdam, The Netherlands)