Made in Basel
Wundertütli
skvader
Aktienmühle

E Kaffiliggör, fascht ohni Zugger

Veröffentlicht am Sonntag, 05. April 2020.

Fast wie ein Adventskalender: Wir lassen uns von unserer Quarantäne-Wundertüte regelmässig mit lokalen Produkten überraschen. Heutige kleine Sünde: der Kaffeelikör von skvader.

So ein Adventskalender ist schon was Magisches. Jeden Tag eine kleine Überraschung. Bis zum grossen, freudigen Tag. In der Hoffnung, dass wir nicht bis Weihnachten in der Quarantäne hocken, haben wir uns was ausgedacht: Wir bestellen uns regelmässig Basler Produkte, lassen uns von ihnen überraschen und basteln, wenn möglich, gleich noch was Tolles draus. Heute aus dem Wundertütli gezogen haben wir den Kaffeelikör von skvader. Was da genau drinsteckt, erzählt uns Produzent Florian Wicki gleich selbst im Interview.



Flo, mit einem Kaffee-Tonic-Getränk hat alles begonnen, heute produzierst du feinsten Kaffeelikör, der nicht nur von den lokalen Bars heiss geliebt wird. Was fasziniert dich so an Kaffee?

An Kaffee fasziniert mich, dass er so vielfältig sein kann. Das fängt an mit seiner Herkunft, dem dortigen Klima und der Aufbereitung und endet mit der gewählten Zubereitung bei uns zuhause oder im Café. Kein Kaffee schmeckt wie der andere; die sensorische Diversität ist schier unendlich.


Was hat dich dazu gebracht, das Label skvader ins Leben zu rufen?

Mit der Lancierung des Kaffee-Tonics wollte ich bewusst darauf aufmerksam machen, welche spannenden Formen Kaffee annehmen kann. Mein erstes Getränk zeigt zwei bekannte Gesichter in neuem Gewand. Das Fabelwesen Skvader, halb Hase, halb Auerhahn, schien mir diesen hybriden Charakter perfekt zu zeigen.


Drei Stichworte, die dein neustes Produkt, den Kakao-Kaffeelikör, auszeichnen?

Puristisch, modern, hochwertig.


Wo entsteht skvader und was steckt drin?

Meine Liköre produziere ich zu 100 Prozent von Hand in der Aktienmühle Basel. Dabei setze ich auf das bewährte Cold-Brew-Verfahren, um das intensive Kaffeeextrakt zu gewinnen, welches die Basis für die Liköre bildet. 


Wo in Basel kommt man in den Genuss von skvader?

Neben ein paar Läden mit lokalen Produkten findet man skvader fast in jeder guten Cocktailbar.


Und jetzt, wo wir zuhause sitzen müssen? Kann man auch bestellen?

Online auf skvader.ch oder auf aktienmuehleathome.ch, wo’s einem noch am selben Tag gratis nach Hause geliefert wird.


Für alle, die glauben, kein Fan von Kaffeelikör zu sein: Wieso ist skvader anders?

Im Gegensatz zu vielen Industrieprodukten produziere ich keinen Sirup mit Alkohol, sondern eine hochwertige Spirituose aus besten Rohstoffen. Wem Kaffeelikör pur zu stark ist, sollte ihn unbedingt in Kombination mit anderen Ingredienzen in einem Cocktail probieren. Ich bin immer wieder überrascht, was die Barkeeper meines Vertrauens für spannende Drinks damit kreieren!


Wieviel Kaffee trinkst du täglich?

Drei bis vier sicher. Mehr versuche ich aber nicht zu trinken.


Welchen Basler Café-Spot vermisst du aktuell besonders? Und wieso?

Das Café frühling natürlich. Mein Arbeitsplatz, wenn ich nicht gerade mit skvader unterwegs bin. Ein Espresso von unserer Farm Santa Rita in Nicaragua geht immer!


Dein persönlicher Tipp gegen Träg- und Faulheit zuhause?

Sich vornehmen, die Quarantäne sinnvoll zu nutzen und sich zum Beispiel eine neue Fähigkeit zulegen oder wieder mal einen Brief schreiben.


Und hier noch ein kleines Cocktailrezept mit skvader für zuhause: Mix dir deinen eigenen White Russian à la Dude.



4cl Vodka

2cl skvader Coffee Liqueur

4cl Milch (der Dude nimmt 2cl Milch plus 2cl Rahm - wir 4cl Kokos-Reisdrink)



Wer mag, süsst noch etwas nach, zum Beispiel mit Agavensaft. Alles auf Eis rühren (der Dude macht‘s mit (desinfiziertem) Finger). Bademantel anziehen, aufs Sofa werfen (dich, nicht den Drink!) und: abide!



Eine kleine Video-Anleitung findest du übrigens hier.