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Kino-Highlights
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Verzauberung beginnt im Kino

Veröffentlicht am Donnerstag, 09. Juli 2020 in Kooperation mit kult.kino.

«Berlin Alexanderplatz» erzählt in faszinierenden Bildern vom Leben eines zum Scheitern verurteilten Menschen. Ab 9. Juli im kult.kino. Entdecke die neuen Kino-Highlights im Juli 2020.

Lass den Schwimmsack und die Sonnencrème mal wieder zuhause und mach es dir im bequemen Kinosessel gemütlich. Alles, was dich hier zum schwitzen bringt sind die bewegenden und spannenden Geschichten, die du auf der grossen Leinwand erleben kannst. Eine Holzpuppe, die plötzlich zu reden beginnt, eine Gruppe alternder Freundinnen, die gegen die Schweizer Waffenexporte in Kriegsgebiete kämpft oder ein verlorener BH, der keiner Lady zu passen scheint. Die Filme im Juli 2020 beweisen – Verzauberung beginnt im Kino. Entdecke die neuen Kino-Highlights im kult.kino!


Les Traducteurs | ab 2. Juli

In diesem französischen Thriller werden, isoliert in einem luxuriösen Haus ohne jeglichen Kontakt zur Aussenwelt, neun Übersetzer zusammengebracht, um den neuesten Roman eines Bestsellerautors zu übersetzen. Doch als die ersten zehn Seiten des Romans ungeplant im Internet veröffentlicht werden und ein Internet-Pirat droht, die Fortsetzung zu enthüllen, wenn ein kolossales Lösegeld nicht bezahlt wird, beginnt die Jagd nach den Erpressern.

Von Régis Roinsard, Frankreich/Belgien 2019, 105 Min.



Canción Sin Nombre | ab 2. Juli

Peru, auf dem Höhepunkt der politischen Krise der 1980er Jahre. Georgina erwartet ihr erstes Kind. Ohne Ressourcen reagiert sie auf die Ankündigung einer Klinik, die schwangeren Frauen kostenlose Unterstützung anbietet. Aber nach der Geburt weigern sie sich, ihr zu sagen, wo ihr Baby ist. Entschlossen, ihre Tochter zu finden, suchte sie die Hilfe des Journalisten Pedro Campos, der sich bereit erklärte, eine Untersuchung einzuleiten.

Von Melina León, Peru/USA 2019, 97 Min.



Thalasso | ab 2. Juli

Michel Houellebecq und Gérard Depardieu treffen sich auf einem Thalasso-Kuraufenthalt in Cabourg. Gemeinsam versuchen sie das strikte Gesundheitsregime zu überstehen, das ihnen die Einrichtung auferlegt. Doch Michel ist immer noch im Kontakt mit seinen Entführern von damals, und bald schon beginnen sich die Ereignisse zu überstürzen, und das Kurprogramm wird über den Haufen geworfen.

Von Guillaume Nicloux, Frankreich 2019, 93 Min.



Berlin Alexanderplatz | ab 9. Juli

Er will ein guter Mensch sein. Doch es ist schwer, gut zu sein in einer schlechten Welt, besonders wenn man staatenlos und ohne Rechte ist. Francis will mehr als «nur ein Bett und ein Butterbrot». Er träumt von einem anständigen, einem bürgerlichen Leben. Wie ein Gangsterfilm erzählt der Film in einem faszinierenden Rausch aus Tönen, Farben und pulsierenden Bildern von Aufstieg und Fall eines zum Scheitern verurteilten Menschen. Ein gewaltiges Werk, eine virtuose Literaturverfilmung und eine eindrückliche Parabel gegen Rassismus.

Von Burhan Qurbani, Deutschland 2020, 184 Min.



Pinocchio | ab 9. Juli

Geppetto (Roberto Benigni), ein ehemaliger Holzschnitzer, erhält ein perfektes Stück Holz für sein nächstes Projekt: eine Marionette. Doch dann passiert etwas Magisches: Die naseweise Holzpuppe beginnt plötzlich zu reden, sie fängt an zu gehen, rennen und essen – wie ein ganz normaler Junge. Geppetto nennt ihn Pinocchio und erzieht ihn wie einen Sohn. Mit Pinocchio, der irgendwann ein richtiger Junge aus Fleisch und Blut sein möchte, kehrt Regisseur Matteo Garrone zu den authentischen Wurzeln der Geschichte zurück.

Von Matteo Garrone, Italien 2019, 125 Min.



Sibyl | ab 9. Juli

Sibyl, eine frustrierte Psychotherapeutin kehrt zu ihrer ersten Leidenschaft, dem Schreiben, zurück. Ihre neue Patientin Margot, eine aufstrebende, aber nervlich zerrüttete Schauspielerin, dient ihr dabei als Quelle der Inspiration, doch damit wühlt sie mehr auf, als sie es zunächst vermutete.

Von Justine Triet, Frankreich 2019, 100 Min.



La Preuve Scientifique De L'Existence De Dieu | ab 16. Juli

50 Jahre nach Mai ’68 wird eine Gruppe alternder Freundinnen und Freunde erneut politisch aktiv. Einst kämpften sie für die Einführung des Zivildienstes, heute gegen die Schweizer Waffenexporte in Kriegsgebiete. So beweisen sie, dass es nie zu spät ist, für eine gerechtere Welt zu kämpfen. Eine politische Komödie nach einer wahren Begebenheit.

Von Fred Baillif, Schweiz 2019, 90 Min.



L'Île Aux Oiseaux | ab 16. Juli

Antonin, ein junger Mann, welcher an akuter Erschöpfung leidet, entdeckt nach langer Isolation in einem Rehabilitationszentrum für Vögel die Welt neu. An diesem eigenartigen Ort, umgeben von Fluglärm treffen verletzte Vögel und verlorene Seelen aufeinander.

Von Maya Kosa & Sergio da Costa, Schweiz 2019, 62 Min.



Digitalkarma | ab 16. Juli

Der Film taucht ein in das Leben von Rupa, einer jungen Frau aus Bangladesch, die versucht, ihrer von den Traditionen vorgegebenen Bestimmung zu entkommen. Mit ihrem Fahrrad, einer Kamera und ihren Fachkenntnissen nimmt sie ihr Leben in die Hand und erschliesst sich einen Weg in die Selbstbestimmung. Aber als ein Schicksalsschlag ihre Familie trifft, sieht sie ihre Freiheiten in Gefahr. Kann sie das fragile Gleichgewicht zwischen individuellen Wünschen und gesellschaftlichen Erwartungen aufrechterhalten?

Von Mark Olexa & Francesca Scalisi, Schweiz/Bangladesch 2019, 78 Min.



Le Cercle Des Petits Philosophes | ab 23. Juli

Der Philosoph Frédéric Lenoir stellt Kindern im Alter von sieben bis zehn Jahren existenzielle Fragen. Was ist der Sinn des Lebens? Warum leben wir überhaupt? Warum sterben wir? Und was hat es eigentlich genau mit der Liebe auf sich?

Von Cécile Denjean, Frankreich 2019, 85 Min.



Sekuritas | ab 23. Juli

Eine Mischung aus Alltagsstudie und Märchen: Ein Bürogebäude, das bald abgerissen wird, sehnt sich nach einer letzten Liebesgeschichte. Das Haus sucht sich dafür die eigenwilligsten und unnahbarsten Personen aus – die Menschen, die in der Nacht im Gebäude arbeiten. Ein Kaleidoskop über Sehnsucht und Sicherheit, mit Melodien, die ein ganzes Haus durchwirbeln. Eine verspielt-schräge Nocturne und zugleich ein Märchen.

Von Carmen Stadler, Schweiz 2019, 115 Min.



To The Ends Of The Earth | ab 30. Juli

Das vorsichtige Wesen von Yoko (Japans Star Atsuko Maeda) wird arg auf die Probe gestellt, als sie nach Usbekistan reist, um die letzte Episode ihrer Reisesendung zu drehen. Yoko moderiert ein in ihrer Heimat beliebtes Reisemagazin, kann aber nicht überspielen, dass sie von einer Insel stammt und irgendwie isoliert wirkt wie viele junge Landsleute, wenn sie die Insel verlassen. Lost in Translation gibt es eben auch in umgekehrter Richtung.

Von Kiyoshi Kurosawa, Japan 2019, 120 Min.



The Roads Not Taken | ab 30. Juli

Er macht die Tür nicht auf, obwohl es Sturm klingelt. Und er geht auch nicht ans Telefon, auf dem seine besorgte Tochter Molly (Elle Fanning) ihn anruft. Leo (Javier Bardem) liegt einfach nur im Bett, dort in seiner kleinen Butze, direkt unter der Bahnhaltstelle in New York. Doch dass er in New York ist, dass weiss er schon gar nicht mehr. Leo hat frontaltemporale Demenz im fortgeschrittenen Stadium und kommt nicht mehr klar. Der Film spielt mit Zeitebenen und Parallelentwürfen von Leos Leben. Was hätte werden können, was war, was er sich wünschte.

Von Sally Potter, Grossbritanien 2020, 85 Min.



The Bra | Mittagskino ab 9. Juli

Jeden Tag fährt Zugführer Nurlan mit seinem Zug durch die Vorstädte der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku. Eines Tages findet er einen schönen BH, den er unbedingt seiner Besitzerin zurückgeben will. Doch keiner Lady scheint der Büstenhalter zu passen. Wie in seinem ersten Spielfilm «Tuvalu» verzichtet Regisseur Veit Helmer auch in seinem neuen Film komplett auf Dialoge und setzt auf visuelles Erzählen.

Von Veit Helmer, Deutschland/Aserbaidschan 2018, 90 Min.


Fiancées | Mittagskino ab 16. Juli

Das Porträt von drei Frauen in Ägypten auf dem langen Weg zur Ehe. Während die Kamera die entscheidenden Momente festhält, skizziert sie auch ein Porträt der zeitgenössischen kairoischen Gesellschaft und ihrer Jugend, hin- und hergerissen zwischen unveränderlichen Traditionen und einem wachsenden Wunsch nach Freiheit.

Von Julia Bunter, Schweiz 2019, 80 Min.


Un Divan À Tunis | Mittagskino ab 23. Juli

Die Psychologin Selma hat einen wahnwitzigen Plan: Sie will in ihr Heimatland Tunesien zurückkehren, um dort eine Praxis für Psychotherapie zu eröffnen. Das Vorhaben der selbstbewussten Französin stösst erst einmal auf Skepsis und Widerstand – aber auch auf sehr grosses Interesse. Denn der Redebedarf der tunesischen Bevölkerung ist in den Jahren nach der Revolution enorm.

Von Manele Labidi Labbé, Frankreich 2019, 88 Min.


Dieser Partner-Content ist in Kooperation mit unserem Partner «kult.kino» entstanden.

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Im kult.kino können Sie in filmische Entdeckungen aus aller Welt eintauchen. Die zwei kult.kino Standorte Atelier und Camera mit insgesamt sieben Kinosälen stehen für eine vielseitige, lebendige und anspruchsvolle Filmkunst inmitten gemütlicher Atmosphäre. Mit einer sorgfältig erlesenen Programmation erweitert kult.kino Ihre cineastische Erfahrung und bringt Ihnen schon heute Filme, die morgen kult sind.