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Basel

Frisch und fröhlich (verliebt)

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Lagerfeuer-Romantik, eine Partie Schach, Bierfrühstück, Thai Funk und Pflanzen-Pracht: Dieses Wochenende dürfte es selbst der unromantischsten Seele warm ums Herz werden.

Kornhaus

Love it or hate it: Ob du den Valentinstag bei einem romantischen Tête-à-Tête mit Kerzenschein verbringst, oder gekonnt ignorierst, glaub uns: Dieser 14. Februar ist ein Tag zum Verlieben. Und bloss der Anfang von einem superben Wochenende. Was dich alles erwartet, erfährst du hier.

DONNERSTAG
Wir versuchen, den Valentinstag so unkitschig wie möglich zu halten, und ihn trotzdem nicht zu ignorieren. Zum Start geht's an die Picasso-Ausstellung in der Fondation Beyeler. Anlässlich der 2 für 1-Aktion kommt dein Lieblingsmensch (oder du) am Donnerstag nämlich gratis rein. Weiter geht's für einen Klöpfer und Schuumwyy ins Kornhaus. Am offenen Feuer erwartet dich dort Lagerfeuer-Romantik mitten in der Stadt – Kuschelgefahr: sehr gross!
Im SUD werden auf der Lesebühne bittersüsse Texte über die Liebe vorgetragen, inklusive Musik. Falls dir oder euch eher nach etwas Aktiverem zumute ist: Bei Agostinis lernst du, wie du gutes Olivenöl erkennen kannst. Denn leider sind in Wirklichkeit fast mehr Öle ranzig als Extra Vergine. Anmeldung nicht vergessen! In der Carambolage Bar steht heute Abend Schach auf dem Programm.
Lasst es krachen, lovebirds. Und alle anderen: umso mehr!

FREITAG
Wusstest du, dass Mooris nun auch in Basel Einzug gehalten hat? Falls also sowieso bald der Frühlingsputz anstehen sollte: An der Bartenheimerstrasse 2 warten nun deine Lieblingsmöbel auf dich.
Solltest du diesen Winter noch nie auf der Eisfläche gewesen sein: Wie wär's mit einem Eislaufkurs im Eglisee?
Am Freitagabend singt im Theater Basel Paquita Maria mit ihrer erdig-rauchigen Stimme für dich, während sich mit Sven Väth im Nordstern ein Grossmeister der elektronischen Musik zurückmeldet.

Paquita Maria

SAMSTAG
Bier zum Frühstück? Wieso auch nicht, es ist schliesslich schon Samstag. Und fürs heutige Tagesprogramm brauchst du Ausdauer! Und ein gutes Bödeli. Umso praktischer also, werden beim Birtel Frühstück im Tellplatz 3 zum «bayerischen Cappuccino» auch Weisswurst und Brezn gereicht.
Die angefressenen und -gesoffenen Kalorien tanzt du dir im Dreispitz (also gleich um die Ecke!) direkt wieder von der Hüfte. Denn du hast nämlich die Möglichkeit, gratis in fünf verschiedene Tanzstudios reinzuschnuppern. Einen eher innerlichen Tanz erfährst du – sofern du weiblich bist – im Earth Dance Workshop bei The Looking Glass Basel.

Langsam ready für den Ausgang? Wie wär's mit Jazz in der Capribar, Gaye Su Akyol in der Kaserne und einer anschliessenden kosmischen Nacht im nahegelegenen Klingeli? Dort startet am Samstag nämlich eine neue Partyreihe. Und weil ein Absacker fast immer eine gute Idee ist: In der Styx Cocktailbar an der Unteren Rheingasse 9 gibt es am 16. Februar neben Genuss für Seele und Kehle auch feinsten House.
Falls du noch nicht genug hast oder alles andere als überzeugt bist: In der Nordtangente wird dir für einmal neben Billard und Bier auch nicer Blues, Soul und Jazz offeriert. Exotischer klingt's im OFF, und zwar mit Thai Funk, yay!

Aus Thailand: Khana Bierbood

SONNTAG
Nein, heute starten wir nicht mit Brunch, sondern mit Usstrinkete. Im Kunstmuseum wird nämlich anlässlich des Abschlusses der Füssli-Ausstellung ein letztes Shakesbeer ausgeschenkt. Dazu kriegst du Fish'n'Chips und Shortbread.
Und noch was ganz Cooles seitens NOW THE FAIR: Am Sonntag kannst du die rund 80 Meter lange Farbstoff-Installation der Basler Designerin Nina Gautier ein letztes Mal bestaunen. Pflanzen können nämlich nicht nur heilen, sondern auch wunderbar färben. So legen sich die Schichten aus verschiedenen naturgefärbten Stoffen, Blattsilhouetten und Pflanzengrün übereinander und vermischen sich zu einer fantastischen farbigen Impression. Auf keinen Fall verpassen solltest du auch die zusätzlich stattfindenden Färber-Workshops von Atelier Vert (täglich von Donnerstag bis Sonntag), an denen du dir auf natürliche Weise deine eigene Tasche färben kannst.
So, und jetzt: Ab ins Bett!

Bild: Ben Koechlin

Bilder: Facebook