Die Basler Autorin Gabrielle Alioth legt mit «Die Überlebenden» einen bewegenden Roman über Gewalt und Schweigen in Familien vor. Mina, Max und Vera sind Kinder und Grosskinder des Bäckermeisters August Stutz, der ihr Leben über seinen Tod hinaus prägte. Durch Widerstand, Verdrängung und Flucht haben sie zu entkommen versucht, doch nun, an den Bruchstellen ihres Lebens, erinnern sie ihre Vergangenheit neu und machen sich auf die Suche nach einer eigenen Wahrheit. Ihre Geschichten verbinden sich zum lebendigen Porträt einer Schweizer Familie im 20. Jahrhundert. «Gabrielle Alioths Kunst besteht auch in diesem neuen Roman darin, das Netz aus Themen und Motiven, Taten und Träumen, Schuld und Rachewünschen, in dem ihre Figuren festhängen, fein, geduldig und behutsam zu knüpfen.» (ProgrammZeitung über «Gallus, der Fremde»)