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Wild, frisch und voller Lebenslust sind die Musikstücke, die uns zu einer Reise in den Osten einladen. Lauter Werke, die Komponisten aus Polen, Rumänien und Tschechien geschrieben haben, als sie noch ganz jung waren. Das hört man!
Das Concert Românesc entstand 1951 und wurde von der rumänischen Diktatur sofort verboten. Dabei hat György Ligeti hier «nur» rumänische Volksmelodien verarbeitet – aber so dermassen rhythmisch, wild, mitreissend und lebensfroh, dass die Regierung konsterniert war («so kann man mit unserem Volksgut nicht umgehen!»). Im Concert Românesc wird Ihnen Hören und Sehen vergehen. Haben Sie Angst vor Musik aus dem 20. Jahrhundert? Vergessen Sie sie! Und entdecken Sie die Faszination des Osten. Nicht nur mit Ligeti, sondern auch mit der «kleinen Suite» von Lutoslawski, in der Volksmelodien in neue Harmonien gekleidet werden und ein ganz neues Gesicht bekommen.

Übermütig kraftvoll kommt auch die Streichersuite des ganz jungen Janáček daher und Chopins 2. Klavierkonzert – ja auch das ist ein jugendliches Husarenstück. Chopin war erst 19, als er es schrieb. Und wenn Sie jetzt noch daran denken, dass der eigenwillige Ausnahmepianist Ivo Pogorelich sich in Chopins virtuose Fluten stürzen wird, dann können Sie sicher sein, dass dieser Konzertabend ein unvergessliches Feuerwerk werden wird.