Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden. Hier geht's zum Kalender mit allen anstehenden Veranstaltungen.

Nein, meint Kinga Glyk, Jazz sei nicht nur etwas für nostalgische alte Männer. Ganz im Gegenteil, es sei Musik, die mitreisst, mit ihr selbst als bestes Beispiel dafür. In diesen Tagen ist die Dreiundzwanzigjährige die jüngste und bekannteste Bandleaderin der polnischen Musikszene.

Auf dem Programm von »Dream« stehen überwiegend eigene Kompositionen, darüber hinaus eine Duo-Version von Glyks Viral-Hit »Tears In Heaven« (Eric Clapton). Es geht viel um Groove, um Spass, aber auch darum, über die Musik ein persönliches Verhältnis zu den Hörern aufzubauen: »Musik ist für mich mehr als nur ein Klang. Ich versuche, mit den Menschen ganz andere Sachen zu teilen, als nur das Spielen von langsamen und schnellen Noten. Denn ich will Songs schreiben, die etwas mitteilen. Musik ist für mich eine grosse Reise. Ich mache das, was ich liebe, und es ist wunderbar! Meine Träume erfüllen sich schneller, als ich es jemals erhofft hatte!« Nicht zuletzt durch ein Album, dem sie den Titel »Dream« gegeben hat.
Der Jazz-Bassistin Kinga Glyk ist geglückt, was bislang nur im Pop möglich war. Mit ihrem Youtube-Clip, in dem sie auf ihrem E-Bass Eric Claptons «Tears in Heaven» spielt, ist sie auf Anhieb als neue Jazzpower-Frau durchgestartet. Kein Wunder, denn die Polin verblüfft auf ihrem E-Bass – nicht nur in diesem Video! – durch Virtuosität und vor allem Musikalität, die schon recht nahe an die ihres Vorbilds Jaco Pastorius herankommt. Das Wichtigste für Kinga Glyk aber ist: Es muss grooven!