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Zwischen Synthie und Stahlsaite, dem Analogen und Digitalen avancierte Martin Kohlstedt in den vergangenen Jahren zu einem der versiertesten Pianisten und Komponisten der Stunde. Ob live, auf einem seiner bislang drei veröffentlichten Alben oder in Kollaborationen mit Bands und DJs wie Christian Löffler, FM Belfast oder Hundreds: Taste um Taste schichtet er seine tänzelnden Miniaturen zu massiven Klanggebilden, fiebert umtriebig und cineastisch nach dem nächsten grossen Ton. Auf der Bühne provoziert die Einheit Kohlstedt/Klavier etwas herrlich Beruhigendes: Diese Momente, wenn sich nokturne Kompositionen und erhabene Beats aus einem Guss in den Konzertsaal erheben. Eine Qualität, die ihn in der Vergangenheit schon von der Russischen Staatsbibliothek über die iranische Talar-e Rudaki bis in den ausverkauften grossen Saal der Hamburger Elbphilharmonie gebracht haben. Im Winter bringt er sein jüngstes, mit dem bis zu 70 Stimmen starken GewandhausChor zu Leipzig und dessen künstlerischen Leiter Gregor Meyer arrangierte und kuratierte Album «Ströme» für einige intime Clubshows in die Schweiz.