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Ein Oral-History-Theater von Dan Wiener mit anschliessendem Forum
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Noah verreist mit einer neuen Arche. Wenn jemand (für immer) wegfährt: Was ist es Wert, mitgenommen und in eine neue Welt gerettet zu werden? Womit soll ein neues besseres Leben aufgebaut werden?

12 Menschen antworten Noah, der sie fragt, warum sie so leben, wie sie leben.

Am Anfang stehen Interviews mit Jüdinnen und Juden in Basel. Warum gerade sie? Weil es für sie, als Teil einer oft vertriebenen Minderheit, einfach wäre, sich anzupassen. Weil die jüdische Religion mehr als bei anderen auch als ethnische Zugehörigkeit angesehen wird. (Ist die Mutter jüdisch, ist es das Kind auch). Und weil die Ausgestaltung des religiösen Lebens stark an Wissen, Regeln und Rituale gebunden ist. Darum ist das auf der Suche nach der Bedeutung des freien Willens ein ideales Beispiel.

Aber eben: Nur ein Beispiel. Denn die Hauptfrage, um die es in diesem Projekt geht, gilt nicht nur für das Judentum: Was ist Dir besonders wichtig? 
Was in Deinem Leben entscheidest Du nach Deinem freien Willen? 
Was tust Du nur, weil Du denkst, dass Du es tun musst? Und was tust Du, ohne dass Du es merkst, auf Grund von alten Mustern? Dan Wiener hat 25 Interviews zu 12 Figuren literarisch verdichtet. Diese 12 Figuren, Frauen, Männer, alt, jung, religiös und nicht religiös stehen als Videostatements im Dialog mit Noah, der auf der Bühne ist, fragt und ergänzt. Im zweiten Teil sollen ein Podium und das Publikum Gelegenheit bekommen die Interviews zu reflektieren und zu diskutieren.