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Die Schliessung der Grenzen zu Beginn der Coronakrise war aus epidemiologischer Sicht wohl ein sinnvoller Schritt, aus vielen anderen Perspektiven aber höchst problematisch. In «Wozu Grenzen?» (2019) hat sich Paul Scheffer mit der Bedeutung und der Frage nach der Notwendigkeit von Grenzen auseinandergesetzt. Er vertritt einen dezidierten Standpunkt: Eine offene Gesellschaft brauche Grenzen, aber keine Mauern. Geschichte, Philosophie und Geographie liefern Scheffer die Argumente für eine Politik, die sich an der Wirklichkeit orientiert.

Zusammenleben. Das Potential der Gemeinschaft wäre das Schwerpunktthema des Internationalen Literaturfestivals BuchBasel 2020 gewesen. Die Frage, wie wir zusammenleben wollen und können, stellt sich angesichts der Corona-Krise in vielen Lebensbereichen mit erhöhter Dringlichkeit: Was können wir der immer grösseren Spaltung vieler Gesellschaften entgegensetzen? Wie weiter mit Europa? Was bedeutete das schnelle Schliessen der Grenzen für die Ausgeschlossenen? Welche Folgen hat die Krise für die globale Migration? Wir nehmen diese Themen während zwei Wochen im digitalen Gesprächsraum auf und laden Sie ein, sich mit Fragen an den Diskussionen zu beteiligen.