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Das Mondrian Ensemble präsentiert mit «Schattenfarbe» ein Programm, das intensiv in seiner Energie, aber nuanciert und strukturiert in seiner Räumlichkeit und Musikalität ist.
Der österreichische Komponist Wolfram Schurig wird für das Mondrian Ensemble ein neues Klavierquartett komponieren, das – im Gegensatz zum Grossteil seiner in der jüngeren Vergangenheit entstandenen Werke – auf jegliche aussermusikalische Referenz verzichtet: autonome Musik im radikalen Sinne.
Der Komponist schreibt über sein neues Werk: «Hier gibt es Tonhöhen, Intervalle, Dauern, Rhythmen, Klangfarben, sowie Steuerungsprozesse – oder nennen wir sie vereinfacht Regeln – die die musikalischen Elemente zueinander in Beziehung setzen und sie in Fluss bringen. Angestrebt wird die Autonomie des musikalischen Kunstwerkes als lebendes Wesen, das befähigt ist, die Kommunikation mit dem Gegenüber aus eigener Kraft aufzunehmen. Der Komponist ist Teil – nicht Schöpfer – dieses lebendigen Systems.»