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Von Robert Schumann wurde er mit nur zwanzig Jahren zum musikalischen Messias gekrönt, doch Brahms selbst bevorzugte die Besinnung auf das Menschliche in der Kunst. 1868 schrieb er seine grosse «musikalische Seligpreisung der Leidtragenden». Das Werk komponierte der religiöse Freigeist in einer Phase starker Zweifel an der Institution Kirche. Entstanden ist keine Begräbnismusik, sondern ein Werk zum Trost für die Lebenden, das die immerwährende Frage zum Verhältnis von Vergänglichkeit und Ewigkeit aufwirft.

Nach Aufführungen in Genf, Bergamo und Aix-en-Provence wird das tief berührende Werk mit dem Sinfonieorchester Basel, dem MDR-Rundfunkchor und unter der Leitung von Marek Janowski nun endlich auch im Stadtcasino Basel zu hören sein.

Sinfonieorchester Basel
MDR-Rundfunkchor
Christina Landshamer, Sopran
Liviu Holender, Bariton
Marek Janowski, Leitung

Johannes Brahms (1833−1897):
Ein deutsches Requiem für zwei Solostimmen, Chor und Orchester, op. 45 (1868)