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Über die Hälfte der Menschen weltweit wohnt in Ballungszentren, bis 2050 werden es zwei von drei Personen sein. Eine nachhaltige Ernährung, die für alle Menschen und den Planeten gesund ist, stellt eine riesige Herausforderung dar, die nun auch von vielen Städten angepackt wird. Entscheidend ist ein gutes Zusammenspiel von Politik, Verwaltung, Ernährungswirtschaft und Zivilgesellschaft.
Wie kann das Zusammenspiel konkret funktionieren?


Drei Veranstaltungen zum Welternährungstag 2022 finden statt:

Genf, 13. Oktober, 14-18 Uhr: "Städte in der Ernährungspolitik. Städte in den Strategien zur Förderung zukunftsfähiger Ernährungssysteme – Standortbestimmung".

Basel, 15. Oktober, 13-17 Uhr: "Demokratische Transformation. Wie Städte die Transformation ihres Ernährungssystems vorantreiben".

Zürich, 16. Oktober, 11-16 Uhr: "Essgewohnheiten ändern. Nachhaltige Ernährung bedeutet, Essgewohnheiten zu ändern".

Flyer


Zur Veranstaltung in Basel:
"Demokratische Transformation. Wie Städte die Transformation ihres Ernährungssystems vorantreiben".
Basel, Samstag, 15. Oktober 2022, 13-17 Uhr, Markthalle Basel (Wohnzimmer).
Sprache: Deutsch, mit Übersetzung der französischen Beiträge. Richtpreis : 20 CHF.

Die Teilnehmenden können in ihrer Stadt mit bewährten Strategien, Instrumenten und Schlüsselprojekten Einfluss auf die Entwicklung ihres Ernährungssystems nehmen. Sie übernehmen Verantwortung für eine nachhaltige Ernährung und werden zu MitgestalterInnen eines zukunftsfähigen Ernährungssystems. An diesem Event lernen wir von Erfahrungen aus Städten in der Schweiz und in Deutschland.

Welche Strategien, Instrumente und Möglichkeiten können Kommunen nutzen (oder nützen sie bereits), um ihr städtisches Ernährungssystem in Richtung Nachhaltigkeit umzubauen? Wo bestehen Grenzen?
Wie beteiligen sich Akteurinnen und Akteure des Ernährungssystems – von Pflanzenanbau, Tierhaltung, Verarbeitung, Logistik, Gastronomie, Konsum bis hin zur Wiederverwertung – am Transformationsprozess?
Wie können Bürgerinnen und Bürger das Ernährungssystem ihrer Stadt/Region mitgestalten? Welche Voraussetzungen braucht es dazu?

Publikum:
Aktive aus Zivilgesellschaft und Ernährungswirtschaft sowie Fachpersonen und Verantwortliche für nachhaltige Ernährung in Städten und urbanen Regionen und alle, die sich für die Gestaltung eines nachhaltigen Ernährungssystems interessieren.

RednerInnen:

Dominique Burgeon, Direktor des FAO-Verbindungsbüros zu den Vereinten Nationen in Genf
Bettina Scharrer, Projektleiterin am „Centre for Development and Environment“ (CDE) an der Universität Bern
Josef Zisyadis, Direktor der Veranstaltung „Die Genusswoche“
Anna Wissmann, Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung in Dortmund (D)
Lukas Ott, Kantons- und Stadtentwicklung Basel
Christoph Schön, Ernährungsforum Basel
Bastiaan Frich, Vizepräsident Urban Agriculture Basel und Projektleiter Weltacker Schweiz

Moderation: Lena Bloemertz, Ernährungsforum Basel.