Eröffnungsgespräch mit Peter Jaeggi (Journalist), Roland Schmid (Fotograf), Matthias Leupold (Regisseur) und Nadine Reinert (Philosophicum).

Das Philosophicum widmet dem Schweizer Fotografen Hugo Jaeggi vom 16. November bis zum 15. Dezember eine umfangreiche Ausstellung. Sie gibt Einblick in mehr als 110 analoge Schwarzweissfotografien aus den frühen 50er Jahren bis in die 2000er Jahre. Die ausgewählten Fotografien werden nach thematischen und ästhetischen Gesichtspunkten gegliedert und zeigen besonders Jaeggis Faszination für den Menschen in unterschiedlichen, mitunter fast allegorisch sprechenden Situationen. Besonders einprägsam sind jene Arbeiten, die in einer ausgeprägten künstlerischen Handschrift einzigartige Stimmungen evozieren und an Traumwelten erinnern. Daneben zeigt die Ausstellung auch bewegende Aufnahmen aus dem Alltag in Belarus rund zwölf Jahre nach der nuklearen Katastrophe von Tschernobyl. Ergänzt wird die Auswahl um Jaeggis Farbfotografie, die von einer unermüdlichen schöpferischen Entdeckungsfreude auch in den späten Schaffensjahren zeugt.