Neueröffnung
Lido
Lysbüchelareal

Sali, ich bi neu!

Veröffentlicht am Donnerstag, 16. September 2021 von Valérie Ziegler.

Sommer, Sonne, Sonnnenschein: Der neue Basler Hotspot Lido ist der perfekte Ort, um die letzten Sommerstrahlen dieses Jahres zu geniessen. Am besten kommst du zum Sonnenuntergang!

Sehr wahrscheinlich warst du als Teenie auch mal in Italien in den Ferien. Das erste Mal ganz ohne Eltern. Und natürlich auch ohne Auto. Herrlich. Teilweise aber auch herrlich anstrengend. Dann zum Beispiel, wenn du bei prallem Sonnenschein drei Kilometer zu Fuss zurücklegen musst, um vom Strand zum nächsten Supermarkt zu gelangen.

Genau so fühle ich mich heute; das erste Mal auf dem Weg zum neuen Outdoor-Hotspot Lido.

Bei der Grenze zu St. Louis verlasse ich das Trämli und schleppe mich bei strahlendem Sonnenschein zwischen Industriebauten hindurch, bis ich endlich den ersten Sonnenschirm erblicke.

Aber hey, wirklich beklagen will ich mich nicht. Ich hätte ja auch das Velo nehmen oder via Bahnhof St. Johann anreisen können.



Begegnung durch Bewegung

Der Lido ist jedenfalls der perfekte Ort, um den endlich erschienen Spätsommer in vollen Zügen zu geniessen.

Mitten im Niemandsland haben die Jungs von Squadra Violi mit dem Verein Padel Lys eine Oase geschaffen, die zum Hängen, Bechvolleyball-, Boule- und Padelspiel einlädt.

Und ja, sie haben – wie immer – selbst Hand angelegt: «Sogar die Bäume haben wir gepflanzt und das Fundament für das Padelfeld selber geschalt und den Beton reingegossen», erzählt Elias von Squadra. Betont aber gleich im Anschluss, dass ohne ihre vielen Connections dies alles nicht möglich gewesen wäre. «Irgendwie hilft uns immer irgendein Kollege oder eine Kollegin. Das ist unser Glück.»

Im Zentrum des Lido-Konzepts steht die Begegnung durch Bewegung.



Was nicht heissen soll, dass es keinen Platz für Genuss gäbe. Auf der Piazza schlürfst du auf dem Liegestuhl erfrischende Schorlen vom Bauernhof, Wein, Bier und Longdrinks. Zuckergetränke gibt's hier keine. «Wir wollen die Fläschliwirtschaft radikal reduzieren, deshalb bieten wir keine Süssgetränke an», so Elias. Dafür was zwischen die Zähne. Eine Bauernplatte mit Wurst, Käse und Brot zum Beispiel. Oder Hummus mit Knäckebrot. Alles, was es an einer Schweizer Strandbar halt so gibt.

Auch der Pizzaofen kommt regelmässig zum Einsatz. «Ziel ist es, dass künfig immer wieder andere Foodanbieter hier präsent sein werden.» The Notorious 801 Pizza, Acento Argentino, Salsitsch und das Mobil der Markthalle sind schon mal fix dabei. In Zukunft soll es natürlich auch die legendären Ravioli von Squadra Violi geben.



Unstoppable, so sind sie halt, Elias, Yannick, Fabio, Luca und Dario. Was die Squad verbindet: Der Abschluss an der Rudolf Steiner Schule. «Ob das was zur Sache hat? Ich weiss es nicht», schmunzelt Elias. Ein geht nicht gibt's für die Squad jedenfalls nicht.

So erstaunt es auch nicht wirklich, dass die Jungs alle einen bunt durchmischten Lebenslauf mit sich bringen. Fabio ist gelernter Polymech, war aber lange Zeit in der Gastro tätig; hat in der Mitte gearbeitet und das Café Frühling damals miteröffnet. 2019 hat er zudem den Zugang zum Schreinern gefunden. Yannick bringt ebenfalls einen gastronomischen Hintergrund mit sich. Mit dem Hyperwerk-Abschluss im Sack ist er zudem besonders im Bereich Film stark. Er war es auch, der die frühere Garage (vor dem AnnEx) miteröffnet hat. «Luca ist der Wirtschaftler unter uns, und ausserdem ein begnadeter Skipper, der uns schon über viele Gewässer geführt hat. Dario ist sein Wingman», erklärt Elias. Der sportliche Bereich wird ebenfalls von Dario, Lehrer in den Fächern Bio und Sport, gemanagt. Als Newcomer-DJ beweist er sich ausserdem nicht nur hier, in seinem Hub. Bleibt noch Elias himself: Nach seiner Kochlehre hat er die frühere Lady Bar übernommen. Und später die erste SommerResidenz am Hafen mitaufgebaut.

Weitere Connection: Fabio, Luca und Dario sind Brüder. Well, nuff said.


Jetzt muss sich nur die Sonne wieder zeigen, bitte. Spätestens am Freitag soll es soweit sein. Drum nutz die Stunden – die Sonnenuntergänge beim Lido sind einzigartig!



Was: Neueröffnung Lido

Wann: Wenn es nicht regnet

Wo: Lysbüchelareal, zwischen Bahnhof St. Johann, Elsässer- und Schlachthofstrasse


lidobasel.ch