Donnerstag, 29. Oktober 2026 von 20:00 - 21:15 Uhr @ Tanzhaus Basel
SKIN Performance Dance Festival 2026: Grietas & A Hot Chick in the Oven
Mit «Grietas» (span. «die Risse») führt Alba de Miguel das Publikum zu ihren tiefsten Wurzeln zurück. «A Hot Chick in the Oven» ist eine intime Solo-Performance, die sich mit Sichtbarkeit, Verletzlichkeit und Selbstbestimmung anhand der gelebten Erfahrung als Überlebende einer Brandverletzten auseinandersetzt.
«G R I E T A S» (Risse) ist eine persönliche Reise der Rückkehr zu den eigenen Wurzeln und als Behauptung von Identität und die Verbindung mit dem kulturellen Erbe. «G R I E T A S» bist du, bis zum heutigen Tag, bis zu diesem Moment. Unsere Risse erinnern uns daran, wer wir sind und woher wir kommen; deshalb sind sie in ständiger Verwandlung. «G R I E T A S» sind eine Erinnerung an unsere angeborene Verbindung zur Natur; sie sind Fels, Stein und ein Symbol für Ungewissheit und Entdeckung. Deine Risse formen dich, verbinden dich; sie sind Ursprung, Blut und Familie. Letztlich sind «G R I E T A S» deine Entscheidungen und ihre Folgen.
«G R I E T A S» wird als 20-minütiges Solo im Kesselhaus gezeigt. Das Stück erwacht dort nicht nur zum Leben, es verschmilzt mit seiner Umgebung – bedeutungsvoll, respektvoll und zutiefst evokativ. Es lädt das Publikum zu einer immersiven Erfahrung ein, in der Tanz und Raum auf besondere Weise ineinander übergehen.
«A Hot Chick in the Oven» ist eine intime Solo-Performance, die sich mit Sichtbarkeit, Verletzlichkeit und Selbstbestimmung anhand der gelebten Erfahrung als Überlebende einer Brandverletzten auseinandersetzt. Das Stück bewegt sich zwischen Humor, Unbehagen, Verführung und Widerstand und hinterfragt dabei Vorurteile gegenüber sichtbaren Behinderungen. Durch ein multisensorisches Erlebnis wird das Publikum in die Nähe d und zu einer beiläufigen Teilhabe eingeladen, - die Grenze zwischen Beobachten und Bezeugen verwischt.
Indem Victoria Antonova nach und nach «Schichten» abträgt, spielt sie mit der Spannung zwischen Gesehenwerden und konsumiert werden. Sie verweigert das aufgezwungene Framing von Tragödie, Heldentum oder Medikalisierung, die vorgeben, wie behinderte Körper erzählt werden sollen. Sie unterbricht diese Narrative mit ihrem Körper, tanzt sie, dehnt sie, verspottet und verführt sie.