Salome Schweizer und Michel Grab führen gemeinsam die Bäckerei Bumann im Bachletten-Quartier. Der Familienbetrieb mit der Backstube im Hinterhaus setzt auf traditionelles Back-Handwerk und ist im Quartier und darüber hinaus sehr beliebt.
Wie habt ihr zu eurer heutigen Berufung gefunden?
Michel: Aufgrund meiner Leidenschaft zu backen und meinem Grossvater, der auch schon Bäcker war, habe ich mich für eine Bäckerlehre entschieden. Diese habe ich in der Bäckerei Bumann gemacht, wo ich seither arbeite und heute Mitinhaber bin. Mir gefällt der Beruf, weil es noch ein richtiges Handwerk ist und es einem erlaubt, kreativ zu sein.
Salome: Ich wollte zuerst nicht Bäckerin werden, habe mich dann aber aufgrund mangelnder Alternativen auf dem Lehrstellenmarkt doch dafür entschieden und bin heute sehr glücklich mit dieser Entscheidung.
Mit welchen drei Adjektiven würden euch eure Freunde beschreiben?
Michel: Kreativ, zuverlässig und herzlich.
Salome: Tierfreundlich, hilfsbereit und immer beschäftigt.
Wie sieht ein Abend mit euren Freunden aus und was landet auf dem Tisch?
Michel: Bretzel mit einem guten Wein und zum Dessert die beste Linzertorte der Welt – natürlich von uns.
Salome: Ich geniesse den Abend mit meinen Freunden mit einem reichhaltigen Apéro und etwas Gutem zum Anstossen.
Inwiefern bereichert ihr die Menschen im Quartier mit eurer Tätigkeit?
Wir denken, dass wir mit unserer kleinen, unabhängig geführten Bäckerei einen wichtigen Beitrag ans Quartierleben leisten und hoffen, dies auch das noch lange tun zu können.
Diese Story ist ursprünglich in der Jahrespublikation Basel Editions 2026 erschienen – das Erlebnismagazin für Basel mit Tipps, Geschichten und Highlights aus der Stadt. Die Ausgabe gibt’s auch online zum Durchblättern. 👉 Basel Editions 2026