Die FLUX crew bringt mit «B-Girl Battles» ein Stück über Sexismus, Normen und Ungleichheiten in der Breaking-Szene ins Tanzhaus. Darin wehren sie sich am 11. und 12. Februar gegen die Ungerechtigkeit, die ihnen als Tänzerinnen immer wieder begegnet.

Ich kann mich noch sehr gut an die «Step Up»-Filmreihe erinnern. Als Kind habe ich die DVDs zu Hause rauf und runter geschaut und mich danach jeweils stundenlang selbst an aufregenden Choreos und komplizierten Tanzmoves versucht. Der Erfolg dabei blieb aus, anderen Leuten beim Tanzen zuschauen finde ich aber immer noch sehr schön. Wenn das Tanzen dann auch noch mit einer tollen politischen Message verbunden wird, ist das umso besser. Das macht die FLUX crew im Tanzhaus mit ihrem Stück «B-Girl Battles», indem sich drei Tänzerinnen gegen Sexismus und Ungleichheiten wehren.

Die Breaking-Szene sollte eigentlich eine sehr offene sein. Als Grundhaltung gilt – angeblich – das Motto: «Peace, love, unity and having fun.» Ob das aber auch wirklich für alle gilt, hinterfragt die FLUX crew, indem sie ganz offen über Diskriminierungserfahrungen spricht, die ihr in der Breaking-Szene passiert sind. Denn während die Szene für einige tatsächlich Friede, Freude, Eierkuchen bereithält, ist sie für andere sehr viel härter. Was damit erreicht werden soll? Breaking soll auch für alle Girls eine befreiende und ermächtigende Ausdrucksform sein und die Szene rundherum sicher für alle.

B-Girl Battles

Tanzhaus
Horburgstrasse 105

Mittwoch, 11. Februar, 10.30 Uhr
Donnerstag, 12. Februar, 10.30 und 20 Uhr

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