In Fabrice Mazliahs neuem Stück «Carnoid» tanzen drei Körper und ein Auto. Der Basler Choreograph inszeniert vom 27. Februar bis 3. März in der Kaserne eine Performance, in der Mensch und Maschine aufeinandertreffen – und vielleicht kollabieren.

Was passiert, wenn drei Menschen und ein Auto zusammen auf einer Bühne stehen? In «Carnoid», dem neuen Stück des Basler Choreographen Fabrice Mazliah, wird genau diese Situation getestet. Ophelia Young, Oleg Stepanov und Jan Chris Pollert haben früher alle im Ballett Basel getanzt. Jetzt tauschen sie die Nussknacker-Magie gegen eine wilde Maschinen-Fantasie aus und schlüpfen in «Carnoid» in eine Welt, in der die weichen menschlichen Körper auf die metallene Härte des Autos treffen.

Fabrice Mazliah arbeitet seit über 20 Jahren als Choreograph und Tänzer. Das Verhältnis des Menschen zu seiner Umwelt – inklusive maschineller Aspekte derer – interessiert ihn und so erforscht er mit seiner neusten Performance das Verhältnis, in dem menschliche und technische Körper zueinander stehen. Das Auto wird dabei umtanzt, bewegt, geöffnet und wieder geschlossen. Dabei werden Widerstände ans Licht befördert und Nähe zu diesem Symbol des Fortschritts und der Macht zugelassen, sodass das Auto selbst mitzusprechen scheint. Wie Mensch und Maschine aufeinandertreffen und was dieses Aufeinandertreffen auslösen kann, zeigt «Carnoid» auf eine sanfte Art und Weise.

Carnoid

Kaserne
Klybeckstrasse 1b

Freitag, 27. Februar, 20 Uhr
Samstag, 28. Februar, 20 Uhr
Sonntag, 1. März, 18 Uhr
Montag, 2. März, 20 Uhr
Dienstag 3. März, 20 Uhr

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