Kostas Maros ist ein Schweizer Fotograf, der in Basel lebt und arbeitet. Seine Fotografien sind weltweit gefragt und umfassen weitgestreute Motive von Porträts über Landschaften bis zu Street Photography. In der Ausstellung «Traces of Absence» im Artstübli kombiniert er zwei Serien miteinander: «Myths of Everyday Life» und «Cicatrice». In beiden Projekten sucht er hinter der Linse nach Spuren von Menschen in Landschaften, die durch menschliches Handeln verändert wurden. Während der Art Basel ist die Ausstellung täglich geöffnet und richtet den kunstgeschulten Blick beim Schlendern von Galerie zu Galerie auf die Details, die Maros in seinen Bildern in den Fokus rückt.
Wer am Nachmittag seine Nachtszenen aus Städten gesehen hat, fühlt sich spätabends beim Suchen nach der besten Art-Afterparty wie beim Taumeln durch eine atmosphärische Kunstkulisse. Und die Fotos, die Maros von den Marmorsteinbrüchen von Carrara gemacht hat, lassen die Steine, aus denen die Mittlere Brücke gebaut ist, plötzlich völlig anders wirken. Sein Festhalten von Veränderungen, die menschengemacht sind, verändert die Wahrnehmung der eigenen Umgebung und ermöglicht dadurch einen Blick auf die Art, wie du ihn zuvor bestimmt noch nicht hattest.