Was genau hinter dem Namen des allerneusten Filmfestivals in Basel steckt, weiss nur das Team, wobei selbst da die Meinungen auseinandergehen. Wer mehr herausfinden will, solle am besten direkt vor Ort nach der Entstehungsgeschichte fragen, aber aufgepasst: «Je nachdem, wen du fragst, gibt’s vielleicht eine andere Geschichte.» Eine mögliche Erklärung: Den Auftakt für das Shrimpfest, das eine vielfältige Auswahl an internationalem Genrekino auf die Leinwand bringt, macht der Kurzfilm «Shrimp Fried Rice». Darin will ein talentierter Shrimp mit riesigem Ego Rache ausüben. Klingt etwas verrückt? Ist der Film wahrscheinlich auch, genauso wie das ganze Projekt. Auch im Programm: Koreanische Auftragskillerinnen im Rentenalter, gefährliche irische Fabelwesen oder intergalaktische Freundschaften.
Die Auswahl aus Horror, Fantasy, Anime und Science Fiction ist mal unheimlich, dann wieder skurril und absurd, blutig und ziemlich oft auch einfach ziemlich experimentell. Am wichtigsten ist dabei das gemeinsame Erleben der Genrefilme und die Freude am gemeinsamen Gruseln und Lachen. Dabei darf das Publikum auch aktiv werden und abstimmen für den Lieblingsfilm, der dann am letzten Abend den Ehrenpreis mit dem klingenden Namen «Shrimply the Best» erhält. Neben den abwechslungsreichen Filmvorführungen ergänzt ein Rahmenprogramm mit Tombola, Party, Workshop und Kennenlern-Möglichkeit das Wochenende – das wird ein richtig bunter Shrimp Cocktail.
Fantastic Shrimp Film Festival Basel
Neues Kino Basel
Klybeckstrasse 247
Freitag, 29. bis Sonntag, 31. Mai