«Rose» handelt von einem Soldaten während des 30-jährigen Kriegs, der sich in einem protestantischen Dorf niederlässt. Dabei gibt er vor, ein Mann zu sein – beeindruckend gespielt von Sandra Hüller. Ab 7. Mai im kult.kino. Entdecke alle Neustarts im Mai!

Billie Eilish auf der Kino-Leinwand in einer Doku von James Cameron, Sandra Hüller als männlicher Soldat im 30-jährigen Krieg oder ein Klavierstimmer, dessen empfindliches Gehör auch für das Öffnen von Safes nützlich ist. Im Mai erwarten dich im kult.kino eine ganze Reihe von besonderen Filmhighlights, welche es wert sind, auch an einem sonnigen Nachmittag ins dunkle Kino zu flüchten. Entdecke deine ganz persönlichen Kino-Highlights im Mai im kult.kino.

ROSE | ab 7. Mai im Kino
In den Wirren des Dreissigjährigen Kriegs erscheint ein mysteriöser Soldat in einem abgeschiedenen protestantischen Dorf. Zum Missfallen der Dorfgemeinde kann er ein Dokument vorlegen, das ihn als Erben eines lange verlassenen Gutshofs ausweist. Der Fremde setzt alles daran, hier sein Glück zu finden. Doch sein Streben nach Anerkennung und Akzeptanz wird durch sein Geheimnis erschwert: Er hat den Weg hierher unter falscher Identität auf sich genommen – und unter Vortäuschung des männlichen Geschlechts. Um seine Ziele zu erreichen, schreckt er auch nicht vor einer arrangierten Ehe mit der Tochter eines Grossbauern zurück. Denn wer so weit gekommen ist, hält bald alles für möglich.
Von Markus Schleinzer, Deutschland 2026, 95 min.

Vorpremiere in Anwesenheit von Markus Schleinzer (Regie) am Montag, 4. Mai 2026 um 18 Uhr.

BILLIE EILISH: HIT ME HARD AND SOFT – THE TOUR | ab 7. Mai im Kino
Aufgenommen während ihrer ausverkauften Welttournee, bringen Billie Eilish & James Cameron ein innovatives neues Konzerterlebnis einer der gefeiertsten und erfolgreichsten Künstlerinnen ihrer Generation auf die grosse Leinwand.
Von James Cameron & Billie Eilish, USA 2026, 120 min.

DER VERLORENE MANN | ab 7. Mai im Kino
Die Künstlerin Hanne (Dagmar Manzel) und der pensionierte Pfarrer Bernd (August Zirner) führen eine glückliche, nach Jahren etwas eingefahrene Ehe, als wie aus dem Nichts Hannes früherer Ehemann Kurt (Harald Krassnitzer) vor ihrer Tür steht. Durch seine Demenzerkrankung kann sich Kurt nicht mehr erinnern, dass er und Hanne bereits seit 20 Jahren geschieden sind. Als das Paar ihn vorübergehend bei sich aufnimmt, kehrt eine verloren geglaubte Leichtigkeit in ihre Ehe zurück. Doch immer mehr gerät ihr gemeinsames Leben aus den Fugen.
Von Welf Reinhart, Deutschland 2026, 100 min.

THE NORTH | ab 7. Mai im Kino
Lluis und Chris sind langjährige Freunde und wagen eine spektakuläre Wanderung entlang des West Highland Way und des Cape Wrath Trail. In der Hoffnung, ihre einst so starke Freundschaft wiederzubeleben, verbringen sie 30 Tage gemeinsam in der Natur. Doch während Chris mit Gedanken an Arbeit und das Leben zu Hause beschäftigt bleibt, ist Lluis fest entschlossen, die Strecke zu Ende zu gehen.
Von Bart Schrijver, Niederlanden 2025, 131 min.

LAS CORRIENTES | ab 14. Mai im Kino
Während eines Aufenthalts in Genf wird die argentinische Modedesignerin Lina von einem unerklärlichen Impuls erfasst, der Erinnerungen an ihre längst vergangene Vergangenheit und längst verdrängte Gefühle weckt. Zurück in Buenos Aires schweigt sie darüber, doch etwas in ihr hat sich verändert, was eine innere Reise auslöst, auf der Fragmente einer vergrabenen Vergangenheit erneut auftauchen.
Von Milagros Mumenthaler, Argentinien 2025, 105 min.

MEINE FREUNDIN CONNIE – ABENTEUR MIT KRANICH KLAUS | ab 14. Mai im Kino
Conni ist eine der beliebtesten Kinderbuchfiguren im deutschsprachigen Raum. Seit 1992 das erste Buch mit dem warmherzigen, neugierigen Mädchen im rot-weissen-Ringelpulli erschienen ist, wurden insgesamt über 50 Millionen Exemplare verkauft. Jetzt kehrt Conni mit einer fantasievollen Geschichte über Freundschaft, Zusammenhalt und übers Entdecken der Natur zurück auf die grosse Leinwand. Ein Kino-Abenteuer für die ganze Familie, spannend, lustig und liebevoll.
Von Dirk Hampel, Deutschland 2025, 78 min.

TUNER | ab 14. Mai im Kino
Für den Klavierstimmer Niki White (Leo Woodall) ist sein empfindliches Gehör Fluch und Segen zugleich. Gemeinsam mit seinem Mentor Harry Horowitz (Dustin Hoffman) reist er durch New York und kümmert sich um Instrumente, die seine besondere Gabe erfordern. Eine Aufgabe, die den sonst eher stillen Niki dazu zwingt, mit Menschen zu interagieren. Unter anderem mit Ruthie (Havana Rose Liu), zu der er sich sofort hingezogen fühlt. Als jedoch zwielichtige Gestalten erkennen, dass Nikis Gehör auch für das Öffnen von Safes nützlich ist, nehmen die Ereignisse eine gefährliche Wendung.
Von Daniel Roher, Kanada 2025, 108 min.

AMARGA NAVIDAD | ab 21. Mai im Kino
Nach dem Tod ihrer Mutter im Dezember stürzt sich die erfolgreiche Werbefilmerin Elsa (Bárbara Lennie) kompromisslos in ihre Arbeit. Der berufliche Aktionismus soll den Schmerz überdecken, doch der Körper zieht die Notbremse: Eine Panikattacke zwingt Elsa dazu, innezuhalten. Um Abstand zu gewinnen, reist sie mit ihrer Freundin Patricia (Aitana Sánchez-Gijón) nach Lanzarote – eine Flucht vor der Trauer, aber auch vor den Erwartungen ihres Alltags. Eine dramatische Komödie zwischen Realität und Fiktion über Trauer und Schöpfung.
Von Pedro Almodóvar, Spanien 2026, 111 min.

DOSSIER 137 | ab 21. Mai im Kino
2018: Stéphanie, Beamtin der Internen Polizei, untersucht Fall 137 – einen jungen Mann, der bei einer Gelbwesten-Demo in Paris durch ein Gummigeschoss schwer verletzt wurde. Zunächst findet sie keine Beweise für Polizeigewalt, doch als sie erfährt, dass das Opfer aus ihrer Heimatstadt stammt, wird der Fall persönlich. Der Film ist inspiriert von mehreren realen Vorfällen. Léa Drucker zeigt in der Hauptrolle überzeugend die inneren Spannungen zwischen Berufsethos, Gerechtigkeitssinn und persönlichen Zweifeln.
Von Dominik Moll, Frankreich 2025, 116 min.

LA BEAUTÉ DE L’ÂNE | ab 21. Mai im Kino
Die Filmemacherin Dea Gjinovci kehrt mit ihrem Vater, der seit sechzig Jahren in Genf lebt, in sein Heimatdorf Makermal im Kosovo zurück. Das Dorf wurde im Krieg zerstört; nur die Erinnerungen der Dorfbewohner blieben. In der Doku-Fiction lassen sie Kindheitserinnerungen aufleben, decken Erschütterndes auf und stossen auf ungelöste Rätsel wie das Verschwinden der Grossmutter.
Von Dea Gjinovci, Schweiz 2025, 75 min.

THE HISTORY OF SOUND | ab 28. Mai im Kino
Im Jahr 1917 verschlägt es den zurückhaltenden und talentierten Musikstudenten Lionel (Paul Mescal) vom ländlichen Kentucky an die Ostküste, wo er am Boston Conservatory seinen charmanten und selbstbewussten Kommilitonen David (Josh O’Connor) kennenlernt. Über ihre tiefe Liebe zu traditioneller Folk-Musik kommen sich die beiden näher. Ihre leidenschaftliche Liebesgeschichte und die von ihnen gesammelte und bewahrte Musik werden den Verlauf von Lionels Leben für immer prägen.
Von Oliver Hermanus, Grossbritannien 2025, 128 min.

DER TOD IST EIN ARSCHLOCH | ab 28. Mai im Kino
Bestsellerautor Eric Wrede, bekannt als Deutschlands wohl unkonventionellster Bestatter, und sein Team nehmen uns in «Der Tod ist ein Arschloch» mit auf eine ebenso berührende wie schonungslos ehrliche Reise an den Rand des Lebens. Zwischen Krematorien, Wohnzimmern voller Erinnerungen und Gesprächen mit Trauernden entsteht ein Film, der dem Tod nicht ehrfürchtig die Hand reicht, sondern ihm frech ins Gesicht lacht. Mal provokant, mal tiefgründig, aber immer menschlich. Radikal ehrlich. Erfrischend anders. Und verdammt notwendig.
Von Michael Schwarz, Deutschland 2025, 79 min.

RENOIR | ab 28. Mai im Kino
In der Vorstadt von Tokio, 1987. Die 11-jährige Fuki verbringt ihre Zeit zwischen dem Krankenhaus, in dem sie ihrem schwer kranken Vater Gesellschaft leistet. Oft ist sie allein, da ihre Mutter viel arbeitet und sie vernachlässigt. Fuki lässt sich von ihrer blühenden Fantasie mitreissen, interessiert sich leidenschaftlich für Telepathie und taucht Tag für Tag ein Stück weiter in ihre eigene imaginäre Welt ein.
Von Chie Hayakawa, Japan 2025, 120 min.

Dieser Partner-Content ist in Kooperation mit unserem Partner «kult.kino» entstanden.
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Die zwei kult.kino Standorte Atelier und Camera mit insgesamt sieben Kinosälen stehen für eine vielseitige, lebendige und anspruchsvolle Filmkunst inmitten gemütlicher Atmosphäre.