Die «Young Stage» im Atlantis präsentiert Basler Musiknachwuchs: Am 28. Mai spielt die dreiköpfige Band Miss Moons ihren sanften Sound, der sich zwischen Feenglitzer und Selbsterkenntnis wiegt und dabei lange nachhallt.

«Ich habe Glitzer in meinem Dekolletee, man nennt mich auch die grüne Fee», singt eine Stimme sanft ins Mikrofon, dahinter ein träger Beat und Synthie-Klänge. Das ist der Sound von Miss Moons, einer dreiköpfigen Basler Band, die noch so Underground ist, dass sich kaum Infos zu ihr finden lassen. Darum hier die Fakten, die bekannt sind: Im September letzten Jahres hat die Band die Single «grüne fee» veröffentlicht. Insgesamt lassen sich gerade mal drei Songs online finden, wenn «grüne fee» als letzte Veröffentlichung stellvertretend für den Vibe der Band stehen soll, liesse sich dieser als verträumt und verspielt beschreiben. Das zeigt sich auch auf dem Cover der Single, das die Sängerin zeigt, wie sie im weissen Kleid auf einer sommerlichen Wiese liegt, das Gesicht der Sonne entgegenstreckend.

Im Atlantis hat die Band auf jeden Fall mehr als nur drei Songs dabei. Sie treten auf im Rahmen der «Young Stage», einem Format, das vielversprechenden Nachwuchstalenten eine professionelle Bühne und dem Publikum aufregende Neuentdeckungen bietet. Miss Moons steht für ehrliche, einfühlsame Lieder, die von Einsamkeit und Hoffnung erzählen oder auch dem Finden innerer Stärke, so wie das in «grüne fee» passiert. Die zarten Melodien der Band legen sich ganz sanft in den Raum und bleiben dort wie ein leichter Nebel hängen, sodass sie auch noch lange nach dem Konzert nachhallen.

Young Stage: Miss Moons

Atlantis
Klosterberg 13

Donnerstag, 28. Mai, 21 Uhr

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