Die deutsche Kabarettistin und Autorin Teresa Reichl bringt am 21. März ihr Soloprogramm «bis jetzt» im Theater im Teufelhof auf die Bühne. Darin zieht sie nach den ersten 30 Lebensjahren Bilanz und lädt trotz einiger verpasster Ziele zum Lachen ein.

Teresa Reichl kann vieles: Sie war schon einmal als Lehrerin angestellt, tritt seit 2015 regelmässig bei Poetry Slams auf, veröffentlichte zwei Bücher, 2020 spielte sie ihr erstes Solokabarettprogramm und war auch immer wieder im Fernsehen zu sehen. Man könnte also durchaus sagen, dass es bei ihr gut läuft. Zumindest bis jetzt. Und genau das ist auch der Titel ihres neuen Soloprogramms. «bis jetzt» ist eine Bestandesaufnahme der deutschen Kabarettistin und Autorin, die darin ihr bisheriges Leben ganz genau unter die Lupe nimmt, um herauszufinden, wie sie eigentlich dort gelandet ist, wo sie heute ist: auf Bühnen und in Fernsehstudios statt vor der Wandtafel im Schulzimmer.

Bevor Teresa für ihre Schlagfertigkeit, ihr Wissen und ihre Witze bekannt wurde, setzte sie sich mit jungen 16 Jahren drei Ziele, die sie in den ersten drei Jahrzehnten ihres Lebens erreichen wollte: Ein Haus, ein Mann, Kinder. Jetzt ist sie fast 30 und zieht Bilanz: Kein Haus, kein Mann, keine Kinder. Sieht auf den ersten Blick erst einmal nicht so positiv aus. Auf der Plusseite stehen aber eine Freundin und ein dreibeiniger Kater und eine Bühnenkarriere, die von Herz und Witz lebt. Auch nicht schlecht. Gemeinsam mit dem Publikum fragt sich Teresa, woran sie merken soll, dass sie erwachsen ist, wenn sie ihr Geld mit Witzen verdient. Und noch viel wichtiger: Wie soll sie ihr Geld mit Witzen verdienen, wenn sie plötzlich eine Depression hat?

«bis jetzt» - Teresa Reichl

Theater im Teufelhof
Leonhardsgraben 49

Samstag, 21. März, 20.15 Uhr

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