Schon seit über 20 Jahren reist Bernd Römmelt regelmässig nach Lappland. Die Region nördlich des Polarkreises hat es dem Naturfotografen angetan und so kehrt er immer wieder zurück, um spektakuläre Aufnahmen von Polarlichtern, verschneiten Weiten, kuschligen Rentieren und zauberhaften Stränden festzuhalten. Was er vor die Linse kriegt, ist ein Gebiet, das fast gänzlich unberührt scheint. Die Samen, die Ureinwohner Lapplands, zogen früher mit ihren Tieren auf langen Wanderungen durch die Wälder und Wiesen, heute sind sie meistens sesshaft geworden. Was geblieben ist, sind die unzähligen Rentiere und eine atemberaubende Natur.
Wer an Lappland denkt, hat schnell Bilder von Polarlichtern und schneebedeckten Tannen vor Augen. Dass die Region aber noch viel mehr ist, zeigen Bernds Fotografien auf eindrückliche Weise. In seinem Vortrag nimmt er das Publikum mit auf eine Reise an paradiesische Strände, Küsten, an denen Papageientaucher brüten und in die Tundra, wo sich die Landschaften schier endlos erstrecken. Dabei erzählt er von seinen Reisen zu Fuss, im Kajak, im Auto oder auch mal im Helikopter und lässt teilhaben am abenteuerlichen Leben als Naturfotograf inmitten Europas letzter Wildnis.
Lappland – Europas Wilder Norden
Volkshaus
Rebgasse 12-14
Freitag, 13. Februar, 19.30 Uhr