Auf der ganz grossen Bühne und mit einem der grossen Klangkörper der Stadt zu spielen, ist für viele Musik-Studierende ein grosser Traum. Für 17 Solistinnen und Solisten geht dieser Traum nun in Erfüllung, wenn sie mit dem Sinfonieorchester Basel im spektakulären Stadtcasino Basel – einem der besten Konzertsäle der Welt – oder mit dem Kammerorchester Basel im wunderschönen Grossen Saal der Musik-Akademie Basel auftreten. Für viele von ihnen bedeutet dieser Auftritt die Krönung ihres Studiums in Basel.
Die Musikszene von morgen macht sich bereit
Vom 20. Mai bis 17. Juni zeigen sowohl Bachelor- wie Master-Studierende, was sie in ihrem Studium in Basel am weltweit hoch angesehenen Institut Klassik gelernt haben. Sie alle wurden von erfahrenen Dozierenden mit internationalem Renommée ausgebildet, begleitet und darauf vorbereitet, die Musikszene von morgen zu prägen.
An den Schlusskonzerten, wovon drei im Stadtcasino Basel und eines in der Musik-Akademie Basel stattfinden, werden die Studierenden vom Sinfonieorchester Basel und dem Kammerorchester Basel begleitet. Die Zusammenarbeit mit diesen beiden namhaften Orchestern geniesst eine lange Tradition und ermöglicht es den Studierenden, Praktika bei ebendiesen Institutionen zu absolvieren und von deren Orchestermusikerinnen und -musikern zu lernen.
Im positiven Sinne etwas aus der Reihe tanzt das Schlusskonzert sonic space basel am 14. Juni im Musik- und Kulturzentrum Don Bosco Basel. sonic space basel ist die Plattform für Komposition, Open Creation, Creative Interpretation in New Music, Audiodesign und Forschung der Hochschule für Musik Basel. An diesem Abend stehen Werke zeitgenössischer Komponistinnen und Komponisten, Eigenkompositionen von Studierenden und Performances aus den Bereichen Audiodesign und Open Creation im Zentrum. Zudem darf sich eine Studierende oder ein Studierender über die Verleihung des Eduard Brunner-Kompositionspreises freuen.
Mit viel Herzblut und vollem Einsatz dabei
Die Solistinnen und Solisten bereichern die fünf Konzerte mit ihrer Stimme oder ihrem Instrument. So zum Beispiel Jonathan Romana, der bereits im Alter von sechs Jahren mit dem Trompetenspiel begann und als mittlerweile gefeierter Trompeter am 20. Mai auf der Bühne des Stadtcasinos Basel steht: «Ich habe mich für Aleksandra Pachmutowas Trompetenkonzert entschieden, weil es eine wunderbare Balance zwischen lyrischen Melodien und virtuoser Trompetenkomposition bietet. Was mich besonders fasziniert, ist die emotionale Vielseitigkeit des Stücks.»
Oder die Sopranistin Raísa Ierone: Sie studiert im Master Performance an der Hochschule für Musik Basel und wird am Schlusskonzert vom 1. Juni mit ihrer fantastischen Stimme brillieren: «Die Kantate Arianna a Naxos von Joseph Haydn berührt mich durch ihre aussergewöhnliche dramatische Intensität und intime Ausdruckskraft. In diesem Werk scheint jede Phrase Ariannas innere Zerrissenheit und Verlassenheit unmittelbar hörbar zu machen.»
Alle 17 Solistinnen und Solisten im Überblick:
Jedes der fünf Schlusskonzerte fällt einzigartig aus. Zu hören sein wird ein bunter Strauss von Werken aus dem 19., 20. und 21. Jahrhundert – unter anderem von Richard Strauss, György Ligeti, Dmitri Schostakowitsch oder Kaija Saariaho.
Lass dich hinreissen von fünf fantastischen Konzertabenden, an denen dir die Studierenden der Hochschule für Musik Basel die Vielseitigkeit ihres Studiums eindrucksvoll aufzeigen.
Schlusskonzerte 2026
Hochschule für Musik Basel FHNW, Klassik
Vom 20. Mai bis 17. Juni 2026
fhnw.ch
Alle Konzerte beginnen um 19.30 Uhr.
Der Eintritt ist frei, es gibt eine Kollekte zugunsten des Stipendienfonds der Dozierenden der Hochschule für Musik Basel, FHNW.
Das heutige Institut Klassik wurde 1905 als erstes Konservatorium der deutschsprachigen Schweiz gegründet. Seit 2008 gehört sie zur Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW.